Maschinbetten aus HYDROPOL® entsprechen den Anforderungen des modernen Werkzeugmaschinenbaus. Ein kleiner Auszug der Vorteile:
-
Durch verschiedene Rezepturen kann die maximal zulässige
Verformung und die Eigenfrequenz des Maschinenbettes beeinflußt
werden. Durch Verwendung moderner Finite-Elemente-Simulationssoftware
können somit die Eigenschaften (Dämpfung versus Steifigkeit)
des Maschinenbettes erheblich beeinflußt werden.
-
Die extrem hohen Schalungskosten fallen durch die Verwendung
eines Stahlmantels weg.
-
Die x-,y- und z- Abmessungen des Maschinenbettes können
jederzeit einfach geändert werden.
-
Der Stahlmantel, der auch teilweise aus Niro-Blechen
aufgebaut werden kann, bietet Schutz vor Zerstörung durch unsachgemäße
Handhabung.
-
Der Aufbau eines Maschinenbettes aus HYDROPOL® erlaubt
nachträgliches Schweißen, Bohren und Gewindeschneiden.
-
Durch eventuell eingegossene Heiz- oder Kühlleitungen
kann das Maschinenbett auf konstanter Temperatur gehalten werden.
Die Klimatisierung der Maschinenhalle und die Warmlaufphase kann somit
entfallen.
-
HYDROPOL® ist umweltverträglich (Eluatsklasse 1) und
braucht daher nicht gesondert entsorgt werden.
-
HYDROPOL® weist eine bessere Wärmestabilität und größere
Wärmekapazität als herkömmliche Materialien auf.
-
Maschinenbetten aus HYDROPOL® erfordern durch die
lasergeschnittene Stahlummantelung und die damit im Vergleich zu Gußeisen
genauere bessere Form weniger Bearbeitung (Vgl. Bearbeitungszugaben
Stahl zu Gußeisen). Die Bearbeitungskosten und die Lieferzeit
sinken dadurch beträchtlich.
-
Durch die robuste und schwingungsoptimierte Bauweise
eines HYDROPOL®-Maschinenbettes verringert sich der Werkzeugverbrauch
einer Maschine beträchtlich.
-
Außerdem ergibt sich durch die erreichten, geringeren
Maschinenschwingungen eine bessere Oberflächenqualität bei der Bearbeitung.
-
Elektromagnetische Verträglichkeit:
HYDROPOL® Maschinenbetten sind CE-konform und entsprechen somit
der EN 60204 bzw. DIN VDE 0113. D.h. die CNC-Steuerung kann durch
Fehlströme nicht beeinflusst werden, da alle Stahlteile durch
den Stahlmantel untereinander verbunden sind.